BigBasti's Blog About Me & my Digital Lifestyle

29Jun/100

ScreenShot Helper – erleichert den Umgang mit Bildern in der Windows Zwischenablage

Heute mal etwas in eigener Sache: Ich habe mal wieder ein kleines Tool für Windows fertiggestellt welches euch das leben etwas erleichern kann. Die Rede ist von ScreenShot Helper.

Bild 1: Benachrichtigung über eine neue Grafik in der Zwischenablage

ScreenShot Helper ist dafür gedacht Grafiken, die ihr in die Zwischenablage steckt schnell und einfach zu verarbeiten. Ein Bleispiel: Ihr wollt einem Bekannten einen Fehler oder etwas anderes zeigen, dass auf eurem Bildschirm passiert. Wenn ihr nur die Windows Tools verwendet müsst ihr erst einen Screenshot machen, dann Paint (oder ein anderes Bildprogramm) starten die Grafik dort einfügen, das Bild speichern, nun müsst ihr eine Webseite suchen auf die ihr das hochladen wollt um dann schließlich den Link zu bekommen, den ihr eurem Freund geben könnt.

Mit ScreenShot Helper wird dieser Vorgang stark vereinfacht. Das Programm erkennt automatisch, dass eine neue Grafik in der Zwischenablage ist und zeigt euch das Fenster aus Bild1. Nun könnt ihr mit einem Klick das Bild speichern oder es mit ebenfalls einem Klick hochladen und bekommt direkt den Link den ihr weiter verteilen könnt.

Ich bin mir dessen völlig bewusst, dass es sehr viele sehr ähnliche Tools da draußen im Web gibt die diese und noch weitere Funktionalitäten bieten. Ich wollte aber einfach nur ein leichtes schnelles Tool haben, dass genau das macht was ich brauche und dass ich weiter anpassen kann.

Vielleicht könnt ihr ja auch soetwas gut gebrauchen. Hier gehts zum Programm.

21Jun/101

Twitter: Wem soll man folgen? Eine Entscheidungshilfe

Der Mikrobloggingdienst Twitter hat inzwischen Mitglieder im dreistelligen Millionenbereich, da ist es nicht einfach die Leute heraus zu picken, die interessante Inhalte posten und auch einem helfen, wenn man eine Frage oder ein Problem hat. Diese Frage haben sich die Macher von "Follow Cost" gestellt und einen recht interessanten Dienst entwickelt.

Wenn ihr auf www.followcost.com geht werdet ihr nach einem Twitter Nutzernamen gefragt, über den ihr mehr erfahren wollt. Daraufhin zeigt die Webseite an, wie viel dieser Nutzer Twittert und auf wie viele der an ihn gestellten Direktnachrichten er beantwortet bzw. wie oft dieser überhaupt auf andere User eingeht.

Bild 1: Mein Twitter Profil analysiert

Darüber hinaus wird angezeigt, wie viele "Golden Tweets" man abgesetzt hat, ich vermute das soll heißen, wie viel Prozent der geschriebenen Tweets genau 140 Zeichen lang waren. Ach ja, Statistiken sind doch was feines! :)

Übrigens, wenn ihr ein iPhone besitzt und "Twitter for iPhone" darauf als euren Twitter Client nutzt habt ihr diesen Dienst bereits integriert! Geht dazu einfach auf das Profil des Users den ihr auschecken wollt und wählt unter "Services" "Follow Cost" Hier ein Bild von meinem Profil auf dem iPhone:

Bild 2: Das gleiche nochmal auf dem iPhone

Inzwischen gibt es viele solche Spielereien, die an Hand der Twitter Daten eines Profils Informationen zu der Person geben wollen. Eins der etwas besser gelungenen ist auch SleepingTime.org - der eure Schlafgewohnheiten mit Twitter ermitteln kann - witzig ist es alle mal, und stimmen tut es auch noch fast! Hier ein Bild:

Bild 3: Mein Schlafrhythmus

Kennt ihr noch weitere sehenswerte Twitter Spielereien? Dann bitte ein Kommentar mit der URL Hinterlassen :-)

20Jun/103

Apple Werbung mal anders

Ich denke, ihr alle kennt diese tollen Werbevideos von Apple zu jedem herausgebrachten Produkt. Sie zeigen das beworbene Gerät und die ganzen Entwickler und Designer erzählen wie "amazing" und "awesome" es ist (Siehe iPhone 4Video) und dass es nichts besseres gibt.

Bild 1: Gemein, ich weiß, aber gerade die erste iPhone Generation war davon betroffen

Doch gerade das iPhone ist ein Gerät dass Technisch lange Zeit nicht wirklich auf der Überholspur fuhr. Um diese Missverständnisse aus dem Weg zu schaffen haben ein paar kreative Leute sich zusammen gesetzt und ein paar Produktvideos gedreht, die auch mal die blöden Seiten der Geräte aufzeigen und die von Apple teilweise in den Himmel gelobten Features auf den Boden der Tatsachen herunterholen.

Hier das iPad Video

Und hier das iPhone 4 Video

Beide sind meiner Meinung nach sehr gut geworden und lenken die Aufmerksamkeit auf die kleinen und manchmal auch unerklärlichen Schwächen der mighty Apple Devices, wie zb. das Fehlen der Kamera im iPad.

Kennt ihr ähnliche Videos? Ich würde mich über einen Link (Kommentar) freuen!

Viel Spaß beim Gucken!

17Jun/105

.NET: Charts und Diagramme mit MSChart erstellen

Vor Kurzem musste ich für einen Kunden eine Datenauswertung in einer .NET Applikation realisieren und wollte dazu ein schönes Diagramm erstellen. Leider musste ich (zu meinem Erstaunen) feststellen, dass das .NET Framework über kein eigenes Control für solche Zwecke verfügt, zumindest nicht im Framework 3.5!

Nach ein wenig googlen bin ich dann auf die Charting Controls von Microsoft gestoßen, diese können hier heruntergeladen werden und für das Framework 3.5 nachinstalliert werden. Das Framework 4.0 bringt es gleich mit.

Nach der Installation steht euch der Namespace "System.Windows.Forms.DataVisualization.Charting" zur Verfügung, der wirklich alles woran man so denken kann mitbringt, und das völlig kostenlos! Dieses Control kann man auch in ASP.NET Projekten benutzen.

Die eigentlich Benutzung ist auch sehr einfach gehalten, so können wir mit diesem Code einen einfachen Graphen erstellen und anzeigen:


using System.Windows.Forms.DataVisualization.Charting;

        private void Form1_Load(object sender, EventArgs e) {
            chart1.Series.Add("Balcken");
            chart1.Series.Add("Area");

            //Ausssehen festlegen
            chart1.Series["Balcken"].ChartType = SeriesChartType.Column;
            chart1.Series["Linien"].ChartType = SeriesChartType.Line;
            chart1.Series["Area"].ChartType = SeriesChartType.Area;

            //Zufällige Werte generieren
            Random random = new Random();

            for (int pointIndex = 0; pointIndex < 10; pointIndex++) {

                chart1.Series["Area"].Points.AddY(random.Next(20, 50));
            }

            for (int pointIndex = 0; pointIndex < 10; pointIndex++) {

                chart1.Series["Balcken"].Points.AddY(random.Next(50, 100));
            }

            for (int pointIndex = 0; pointIndex < 10; pointIndex++) {

                chart1.Series["Linien"].Points.AddY(random.Next(70, 100));
            }
        }

Wie ihr sehen könnt ist es alles sehr sehr simpel aufgebaut und man hat mit nur wenigen Zeilen Code ein schönes Diagramm gemacht:

Bild 1: Schöne Diagramme schnell gemacht

Wie oben bereits erwähnt seid ihr nicht auf diese Diagrammtypen beschränkt, sondern habt eine ziemlich große Auswahl an verschiedenen Diagrammtypen, darunter auch welche mit Farbverläufen und auch in 3D!

Bild 2: Eine breite Auswahl an verschiedenen Visualisierungen

Bei der Auslieferung eurer App solltet ihr darauf achten, dass ihr die System.Windows.Forms.DataVisualization.dll mit ausliefert, da der Benutzer sonst die Anwendung nicht starten kann, da diese DLL nicht Bestandteil von Framework 3.5 ist. Wenn ihr aber mit Sicherheit wisst, dass der Benutzer das Framework in der Version 4.0 installiert hat könnt ihr euch diesen Schritt sparen!

Weitere Informationen findet ihr im MSDN. Ein Demoprojekt gibts hier:

10Jun/101

C#: Webservices ueber HTTPS nutzen

Wenn eure Anwendung mit Webservices zusammen arbeitet z.B. über HttpWebRequests und dieser Service eine sichere Verbindung voraussetzt müsst ihr die Zertifikate akzeptieren, die euch der Server sendet, damit eine Kommunikation zu Stande kommen kann.

Im .NET Framework ist das relativ einfach geregelt, man muss lediglich eine delegate Methode registrieren:


            System.Net.ServicePointManager.ServerCertificateValidationCallback +=
                delegate(
                    object sender,
                    System.Security.Cryptography.X509Certificates.X509Certificate certificate,
                    System.Security.Cryptography.X509Certificates.X509Chain chain,
                    System.Net.Security.SslPolicyErrors sslPolicyErrors)
                {
                    return true;
                };

Diese Methode wird nun bei jedem HTTPS Aufruf gestartet. Deren Aufgabe ist es das übergebene Zertifikat zu prüfen und für gut oder schlecht zu befinden. In dem oberen Fall akzeptieren wir alle Zertifikate, egal ob sie sicher sind oder ungültig, dies wird oft zum Testen benutzt.

Natürlich stellen euch die Objekte X509Certificate und X509Chain viele Methoden zur Verfügung mit denen ihr den Hersteller und auch den Aufrufer überprüfen könnt.


           System.Net.ServicePointManager.ServerCertificateValidationCallback +=
                delegate(
                    object sender,
                    System.Security.Cryptography.X509Certificates.X509Certificate certificate,
                    System.Security.Cryptography.X509Certificates.X509Chain chain,
                    System.Net.Security.SslPolicyErrors sslPolicyErrors)
                {
                    //Prüfen, ob das Zertifikat noch nicht abgelaufen ist ( > 0 -> Abgelaufen)
                    if (DateTime.Now.CompareTo(DateTime.Parse(cert.GetExpirationDateString())) < 0)
                    {
                        //Prüfen ob Zertifizierungsstelle bekannt ist (Werte für euch anpassen)
                        if (cert.Issuer.Equals("C=[country ID], S=[state], L=[location], O=[office], OU=[office unit], CN=[host name], E=email id"))
                        {
                            //Alles OK?
                            return true;
                        }
                    }
                    //Ansonsten das Zertifikat ablehnen
                    return false;
                };

So könnte eine einfache Prüfung aussehen, in der geprüft wird, ob das Zertifikat noch gültig ist und ob der Herausgeber bekannt ist. (Hier müsst ihr die Werte natürlich anpassen)

Wenn ihr diesen Aufruf nun einmalig tätigt, bevor ihr den ersten Webzugriff macht sollten keine Probleme bei der Kommunikation mit dem SSL Server auftreten!

8Jun/101

Klasse 3 Smartcard Reader von Kobil geknackt

Dem Hacker Colibri ist es gelungen einen Smartcard Reader aus dem Hause Cobil zu knacken, der zur Klasse 3 der Reader gehört. Klasse 3 Reader besitzen eine eigene Tastatur und ein eigenes Display und gelten somit als sehr sicher, da die Eingaben nirgends hin übertragen werden müssen und somit nicht unterwegs abgefangen werden können.

Dieser Reader wurde von dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und von T-Systems zertifiziert und sollen auch für die neuen ePersos von Deutschland benutzt werden. Leider sieht man hier mal wieder wie unsicher diese ganzen Systeme sind!

Das was ich aber am schockierendsten fand, war das Passwort das von Kobil benutzt wurde: "Geheim?" - wie geil ist das denn?

Als Zusatzinformation schreibt der Hacker noch, dass es inzwischen ein Update von Kobil gibt, welches diese Lücke schließt. Somit ist der Hack wohl schon veraltet.

6Jun/101

I’m flattered

Vielleicht haben einige von euch es schon gehört, es gibt mal wieder einen vielversprechenden Startup der es sich als Ziel gesetzt hat den Bloggern das Leben etwas angenehmer zu machen indem diese für ihre Artikel entlohnt werden. Der Dienst der dies bewerkstelligen will heißt Flattr, und wie Flattr funktioniert wird in diesem Video sehr gut erklärt:

Kurz gesagt, jeder Benutzer zahlt einen Kleinen Betrag Monatlich (2 Euro) und kann dann alle Beiträge die er mag "Flattern" (mit dem Kleinen gelben Knopf da unten). Am ende des Monats werden die eingezahlten 2 Euro durch die Anzahl geklickter Inhalte geteilt und das Ergebnis dem User "überwiesen" - dabei kann man klicken wie oft man will, man zahlt nie mehr als den Startbetrag!

Ab heute mache ich auch bei diesem System mit und habe auch schon fleißig meine lieblings Blogs "geflattered", und hoffe, dass ihr auch ein paar Flattrs für mich übrig habt wenn euch meine Beiträge gefallen.

Dann mal happy flattering!

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3Jun/100

Windows 7 und seine Schoenheitsfehler Teil 3

In dem ersten Teil dieser Serie habe ich bereits über die Ordnerpfade von Windows geschrieben und die Probleme die man dadurch bekommen könnte, doch nun bin ich auf nochwas interessantes gestoßen.

Wie bereits in Teil 1 erwähnt nutzt Windows ab Vista alle Pfade auf Englisch und übersetzt diese dann für die Sprache die genutzt wird um es dem Benutzer zu erleichtern und dabei kann man ganz schön auf die Nase fallen wie folgendes Beispiel zeigt:

Wenn man einen Ordner namens “Program Files” im Verzeichnis “C:\” erzeugen will bekommt man eine Fehlermeldung, dass es diesen Ordner bereits gibt obwohl davon nichts zu sehen ist:

win7prog1 Bild 1: Von Program Files keine Spur

Fragt man die Ordner aber über die Eingabeerforderung ab sieht es schon ganz anders aus:

win7prog2 Bild 2: Den “Program Files” auf der Spur

Da haben wir nun also die Erklärung, warum wir den Ordner nicht erstellen konnten, es gibt ihn tatsächlich, nur sehen wir ihn nicht da Windows uns den deutschen Namen vor die Augen setzt.

Aber demnach müsste man ja einen Ordner namens “Programme” anlegen können, oder? Der Ordner existiert ja nicht (Siehe Bild 2). Aber wenn wir es versuchen bekommen wir folgendes zu sehen:

win7prog3 

Demnach reserviert sich Windows diesen Ordner in allen Sprachen an dieser Stelle im Verzeichnis “C:\”. Und auch adere Special Folders solltet ihr nicht als Namen verwenden, da euch dort das selbe erwartet.

Wenn ihr Windows Vista benutzt könnt ihr sogar etwas unmögliches erschaffen, nämlich zwei gleiche Ordner in einen packen, denn Windows Vista lässt euch wohl den Ordner “Programme” anlegen obwohl es den Ordner “Program Files” schon gibt, und da der Ordner “Program Files” ins deutsche übersetzt wird hat man nun zwei Mal “Programme” unter C:\ liegen.

win7prog4

Probiert es mal aus und sagt ob es bei euch geklappt hat, denn unter Windows 7 geht es nicht mehr.

veröffentlicht unter: Allgemein keine Kommentare
   
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