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Wuala: Konkurrenz für Dropbox?

Introduction

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Sebastian Gross

Sebastian Gross arbeitet in Bielefeld als Softwareentwickler für .NET und Java im Bereich Web.Als Fan der .NET-Plattform lässt er sich kein Userguppen Treffen und Community Event im Raum OWL entgehen.Dabei hat er eine besondere Vorliebe für das ASP.NET MVC Framework und für das Test Driven Development (TDD) entwickelt.


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Allgemein

Wuala: Konkurrenz für Dropbox?

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Ich denke die meisten von euch werden den Synchronisations Dienst Dropbox kennen, wenn nicht dann hier eine kurze Zusammenfassung:

Dropbox ist ein Webdienst, der ein Netzwerk-Dateisystem für die Synchronisation von Dateien zwischen verschiedenen Rechnern und Benutzern bereitstellt und damit gleichzeitig eine Online-Datensicherung ermöglicht. Zum Zugriff gibt es Programme für die BetriebssystemeMac OS XiOSLinuxAndroidBlackberry und Microsoft Windows.

Dropbox Logo

Ich nutze Dropbox nun schon seit mehreren Jahren und bin begeistert und würde es jedem sofort empfehlen. Wers testen mag kann sich hier mit 250 MB Extra Speicher anmelden klick (Ref Link von mir).

Seit einiger Zeit gibt es aber nun auch Konkurrenz namens Wuala.

Wuala Logo

Im Grunde verfolgt Wuala eine ähnliche Idee wie Dropbox, nämlich einen Speicher anzubieten, der von überall auf der Welt erreichbar ist und zwischen mehreren Computern Synchron ist.

Was Wuala aber besonders macht, ist die Art der Aufbewahrung eurer Daten, denn Wuala verschlüsselt eure Daten BEVOR diese ins Internet übertragen werden. Das bedeutet, dass niemand außer euch Zugriff auf eure Daten erlangen kann, nicht mal Wuala selbst. Das macht diesen Speicher besonders sicher!

Übrigens wird euer Passwort niemals übertragen bei Wuala, das bedeutet, wenn euer Passwort weg ist, kommt ihr nie wieder an eure Daten, also aufpassen.

Falls ich euch nun doch neugierig gemacht habe könnt ihr euch hier über meinen Ref Link mit einem GB extra anmelden.

Wenn ihr dann erst einmal angemeldet seit könnt ihr unter Optionen->Speicher kaufen->Code einlösen noch folgende Codes einlösen und euren Speicher erweitern:

  • I-KNOW-DOMINIK : 1 GB
  • I-KNOW-CAROLA : 1 GB
  • I-KNOW-FABIUS : 1 GB
  • I-KNOW-LUZIUS : 1 GB
  • I-KNOW-THOMAS : 1 GB
  • I-KNOW-JONAS : 1 GB
  • I-KNOW-MARCEL : 1 GB
  • I-KNOW-MARIUS : 1 GB
  • I-KNOW-DARIO : 1 GB
  • CONNECT-WITH-SUPPORT : 1 GB
  • SKYFISH-IS-COOL : 1 GB

Jeder dieser Codes bringt euch dann nochmal 1GB extra. Es bleibt abzuwarten, wie sich dieser Dienst entwickelt (Dropbox hat auch klein angefangen) und vielleicht wird die Bedienung auch noch überarbeitet und vereinfacht, dann bin ich auch definitiv aktiv dabei, aber so wie es nun ist ist es mir einfach zu umständlich, und so paranoid bin ich noch nicht 😉

profile

Sebastian Gross

http://www.bigbasti.com

Sebastian Gross arbeitet in Bielefeld als Softwareentwickler für .NET und Java im Bereich Web.Als Fan der .NET-Plattform lässt er sich kein Userguppen Treffen und Community Event im Raum OWL entgehen.Dabei hat er eine besondere Vorliebe für das ASP.NET MVC Framework und für das Test Driven Development (TDD) entwickelt.

Comments
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Author bigbasti87

Posted at 14:11 7. Februar 2011.

Bloggd: Wuala: Konkurrenz für Dropbox? – http://blog.bigbasti.com/wuala-konkurren

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Author Wuala User

Posted at 19:02 7. Februar 2011.

Hallo,

finde Du solltest Deinen Eintrag ein wenig überarbeiten. Korrigiere mich wenn ich falsch liege, aber Du schreibst dass Wuala nicht so einfach Ordner synchronisieren kann. Scheinbar hast Du dir Wuala 5 Minuten angeschaut und dann den Eintrag verfasst.

Wuala macht es sogar einfacher ordner zu synchronisieren. Du legst beliebige Ordner an die Du syncen möchstest, und dann macht Wuala den Rest im Hintergrund. Das geht bei Dropbox z.B. nur umständlich über Hard Links und sonstige „Spielereien“. Auch das contra Argument „kostenpflichtig“ kann man so nicht ganz stehen lassen. Die Sync Funktion ist zwar ein „Pro Feature“, allerdings kann man auch eigenen Spiecherplatz auf dem Rechner zur Verfügung stellen, und man erhält dadurch den Pro Status. Ohne zu zahlen.

Ebenfalls ist Dein Punkt „Bedienung“ nicht korrekt. Wuala integriert sich ebenfalls ins Dateisystem und stellt die Ordner zur Verfügung. Darüber können sogar Dateien gestreamt werden.

Lokal macht es einem Wuala, wie ich finde, sogar in mancher Hinsicht sogar leichter als Dropbox. Das einzige „Manko“ ist der nicht vorhandene Web Zugriff. Das ist aber nunmal per Design so. Einzigste Möglichkeit wäre da wie es z.B. auch Spideroak anbietet deinen Schlüssel per Webinterface an den Server zu senden, wo dann die Dateien entschlüsselt werden. Dort wird Dir zwar versichert dass der Webserver den Schlüssel nur im Speicher hält, und löscht sobad die Dateien entschlüsselt sind, aber wenn schon sicher, dann leiber so sicher dass niemand meinen Schlüssel bekommt. Ob und wann Wuala das anbietet wird sich zeigen.

Aber auch Deine Übersicht zum Thema „Webzugriff“ ist falsch. Es handelt es sich nicht um ein Applet, sondern die Wuala Anwendung wird über den Browser gestartet. (WebStart) Ich bin mir da jetzt nicht ganz sicher, aber ich glaube wenn Java auf dem Rechner installiert ist, benötigt man keine Admin Rechte um Wuala per WebStart auszuführen.

Alles in allem finde ich dass Dein Beitrag Wuala ziemlich schlecht und einfach falsch darstellt, und die Leute die das lesen mit vollkommen falschen Informationen versorgt.

Wenn möglich schau Dir das Ganze doch noch einmal ein bisschen gründlicher an, und korrigiere die Falschaussagen und die Übersicht doch bitte.

Gruß

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Author admin

Posted at 19:22 7. Februar 2011.

Hallo Wuala User,
danke für dein Feedback, du hast recht ich habe mich nicht lange mit Wuala auseinander gesetzt, und dieser Beitrag ist somit mehr ein erster Eindruck.

Da deine Kritik natürlich völlich gerechtfertigt ist, werde ich diesen Teil erstmal rausnehmen und es nach einem weiterem (gründlicherem Test) neu schreiben.

Da sieht man wie der erste Eindruck täuschen kann, vielen Dank für die Hinweise.
Sebastian

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Author Wuala User

Posted at 19:53 7. Februar 2011.

Kein Thema. Wuala hat mit Sicherheit auch noch seine Eigenheiten und Schwächen. Besonders das Thema Sync und backup scheint irgendwie nicht so ganz durchsichtig zu sein. Ich selbst bin auch kein Hardcore Wuala User. Aber habe mich aufjedenfall schon mal ein bisschen damit beschäftigt.

Rein von der Idee her finde ich Wuala aufjedenfall besser. Ich selbst nutze auch Dropbox. Aber da ist halt immer das ungute Gefühl da man nicht weiss was mit den daten geschieht.

Bin gespannt was du zu Wuala sagst wenn Du es Dir mal ein bisschen besser angeschaut hast. 😉

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Author Patrick

Posted at 12:11 9. Februar 2011.

Wuala ist schlecht, denn …
– Auf die Daten kann nicht ohne Intenet-Zugriff zugegriffen werden
– Der (Mac-)Client ist potthässlich und lahm

Da sind mir auch 11 GB Speicher (nach Einlösung aller Gutscheine) egal.

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Author admin

Posted at 12:55 9. Februar 2011.

@Patrick, der Client ist nunmal ein Java Programm 😉
Aber auf die Dateien kannst du ganz normal zugreifen, wenn du diese in die Partition (oder was auch immer das Tool unter Mac OS anlegt) reinkopierst.
Dann funktioniert es wie Dropbox, aber der Kopiervorgang ist sehr sehr langsam, da die Daten erst verschlüsselt werden.

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Author Wuala User

Posted at 15:18 10. Februar 2011.

@Patrick

>> Auf die Daten kann nicht ohne Intenet-Zugriff zugegriffen werden
Wenn Du die Dateien per Sync auf Deinem Rechner syncronisiert hast, benötigst Du keinen Internet Anschluss. Genau wie bei Dropbox. Du musst auch nicht über die Integration über das Filesystem zugreifen.

>> Der (Mac-)Client ist potthässlich und lahm
Dass nenn ich mal eine qualifizierte Aussage um zu dem Schluss zu kommen, dass Wuala schlecht ist. Daumen hoch! Wie alt bist Du? Das ist ungefähr genau so gut wie wenn ich jetzt schreiben würde: Patrick ist doof weil er keine Ahnung hat. Mach ich aber nicht.

Wie sollte das GUI für eine derartiges Tool aussehen dass es in Deinen Augen nicht potthässlich wäre? Was soll es denn machen? Dateien und Ordner anzeigen. Also mich stört die Optik keineswegs, und von Langsamkeit kann hier auf meinem iMac auch keine Rede sein. Vlt. ist dein Mac einfach ein bisschen zu langsam.

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Author Billy

Posted at 16:08 15. Januar 2012.

Meine Cloud-Strategie sieht mittlerweile folgendermaßen aus:

Wuala:
Die Business-Speichergruppe mit 100GB wird als Fileserver-Ersatz genutzt. Da bei mir im Team (3 Personen) keine parallele Bearbeitung erfolgt, kann über die kleineren Schwächen hinweg gesehen werden.

+ beliebige Ordner für den Sync wählbar
+ Verschlüsselung vor dem Upload
+ Team-Funktion günstiger als bei Dropbox
+ lesender Webzugriff nur möglich, wenn man vorher über den Client freigibt
+ Server in Schweiz/EU
+ lädt nur die geänderten Teile einer Datei hoch (DeltaSync)
– iOS App noch stark verbesserungsfähig (kein mobiler Zugriff auf die Business-Gruppe, beim Download werden die Dateien in Zahlenreihen umbenannt, nur Listenansicht – stört bei Bilderordnern)
– kein Webzugriff wie bei Dropbox möglich (brauchen wir da auch nicht)

Dropbox:
Der Client ist deutlich einfacher für den typischen DAU. Einmal eingerichtet wird einfach alles im Ordner synchronisiert. Dadurch ist man aber auf den Dropbox-Ordner auch explizit angewiesen und muss evtl. umstrukturieren, wenn man nicht frickeln will. Der Dienst kommt bei mir (kostenfrei auf 10GB erweitert) im privaten Bereich i.V.m. Boycryptor zum Einsatz, welcher auch einen Zugriff auf verschlüsselte Daten mit dem iPhone zulässt, so hole ich mir auch die aktuelle Version meiner KeePass-Datenbank. Gespeichert werden hauptsächlich persönlich wichtigen Dateien, also viele Dokumente (Office, PDF, Scans, …) und wenn mal eben für Bekannte etwas bereitgestellt werden muss in einen Ordner ohne Verschlüsselung mit Webzugriff.

+ schlanker und schneller Client
+ super einfach, keinerlei Konfiguration
+ mit Boxcryptor Einzelverschlüsselung inkl. iPhone Zugriff
+ sehr gute iOS App
+ lädt nur die geänderten Teile einer Datei hoch (DeltaSync)
– standardmäßig keine sichere Verschlüsselung (Dropbox könnte alles lesen)
– Amazon S3 Server (US)

Alternativ geht auch eine Verschlüsselung mit kostenlosen Truecrypt-Containern, dann gibt es aber keine mobile Zugriffsmöglichkeit über iOS!

Windows Live Skydrive + Mesh

25 GB Speicher + 5 GB Sync-Speicher über Mesh. Letzteres integriert sich absolut genial in Windows ein und kann darüber hinaus auch für einen LAN-Sync beliebiger Größe genutzt werden, um z.B. Fotoalben/Musiksammlungen über mehrere PCs abzugleichen – ohne Internet.

Da der Skydrive-Speicher bei der Einbindung als Netzlaufwerk noch Probleme macht und mir noch keine sinnvolle Verschlüsselugsmethode bekannt ist, habe ich die Dropbox damit noch nicht ablösen können.

+ 25 GB Speicher mit sehr guter Fotogalerie-Funktion und snapfish-Anbindung
+ OfficeWebApps (wer es braucht…)
+ 5 GB Syncspeicher (leider nicht erweiterbar)
+ iOS App auf dem richtigen Weg und nahe an Dropbox

DeltaSync ist hierbei unbekannt und wäre auch wenn überhaupt nur bei den 5GB Mesh-Speicher möglich, da das Skydrive leider bislang eine reine Browseranbindung hat (Gladinet und SDExplorer sind Frickelei und gehen nur bis MS wieder etwas ändert). Da Boxcryptor noch kein Skydrive voll unterstützt und durch die Dateigrößenbegrenzung auch keine Truecrypt-Container sinnvoll zum Einsatz kommen können, ist dieses Thema leider für mich noch nicht ganz klar. Ansonsten würde ich die Dropbox gerne ablösen und Skydrive als Datenspeicher mit Netzlaufwerkeinbindung für die Datenlagerung und Mesh für den Sync meiner Computer (inkl. Outlook Einstellungen!!! :)) nutzen.

Aber solange laufen bei mir noch drei Cloud-Dienste parallel.

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